Neuer ColorLogic-Rendering Intent: Minimale Komprimierung

ColorLogic bietet bei der Berechnung von Drucker- und DeviceLink-Profilen die Möglichkeit, die Wiedergabe von Farben mit besonderen Rendering Intents an gewünschte Aufgabenstellungen anzupassen. Zu den bisher verfügbaren ColorLogic-Rendering Intents ist eine zusätzliche Option hinzu gekommen: Minimale Komprimierung. Dieser Rendering Intent gibt den Farbraum möglichst absolut farbmetrisch wieder und kompensiert nur in der Nähe von Schwarz- und Weisspunkt. D.h. es wird maximale Tiefe erreicht, Zeichnung erhalten und das Weiß wird nicht simuliert. Verwenden Sie diesen Rendering Intent, wenn Sie eine sehr genau Wiedergabe z.B. eines Druckstandards wie ISO Coated V2 oder GRACoL2006 Coated1v2 auf z.B. einer Digitaldruckmaschine erzielen wollen. Bei der Anwendung eines Druckerprofils in Ihrer ICC-kompatiblen Software, das mit einem der besonderen ColorLogic Rendering Intents erstellt wurde, wählen Sie den perzeptiven Rendering Intent aus.

Hinweis: Beachten Sie dabei jedoch, dass ähnlich wie beim absolut farbmetrischen Rendering Intent, der Zielfarbraum möglichst größer oder ähnlich groß wie der zu simulierende Farbraum sein sollte, um den Verlust von Details und Farbigkeit zu vermeiden. Für Konvertierungen von großen auf kleine Farbräume verwenden Sie, wenn Sie die Graubalance des Quellfarbraumes erhalten wollen, stattdessen unseren Rendering Intent Absolute Komprimierung.

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